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Transformation versus Transzendenz

Während unsere Gesellschaft sich um den Verstand transformiert, stellt sich mir die Frage; "Ist Transformation im wahrsten Sinne ihrer Bedeutung überhaupt möglich oder gar sinnvoll?"

Die Wortbedeutung "Transformation" wird als; "Umformen" und "bedingte Verhaltensänderung" beschrieben.

Halte mal kurz inne, und erlaube dir vor deinem geistigen Auge den Ablauf deines bisherigen Daseins. Nach kurzem Überlegen, wirst du wahrscheinlich mit dem Kopf nicken und sagen; "OK, fertig!" Gleicht dies einem Phänomen oder einer Farce, dass du ein paar Jahrzehnte in paar Sekunden zusammenstellen kannst?

1) An was konntest du dich erinnern?
2) Mehr an misslungene Situationen?
3) Oder gehaltvolle, gelungene Situationen?
4) War dein Leidensweg präsent?
5) Oder hast du Fragmente aus Zeitepochen deiner Entwicklung zusammengesetzt?

Beginnend mit unserer Geburt bis hin zu unserem Tod unterzieht sich das Leben immerwährender Prüfungen. Prüfungen des Lebens gelten als bestanden, wenn Menschen daran teilnehmen.

In der menschlichen Empfindung dominiert eher "Das Leben prüft uns"!

Oft verlieren sich Menschen im Detail der hypothetischen Fehler, die meist überhaupt keine Rolle in unserem Dasein einnehmen. Das Wichtigste ist die Teilnahme im Leben.

Ich realisiere einen Unterschied zwischen "das Leben" und "im Leben" und sowohl "der Mensch" und "Mensch sein".

Ich sage bewusst nicht "am" Menschen oder "am" Leben … Denn die Arbeit beginnt immer im Inneren.

Mit dieser Anschauung ändert sich womöglich das Empfindungs-Verhältnis.
Gesellschaftlich gesehen spielen wir die Rolle des David und das Leben ist in unserer Vorstellung Goliath. Im wahrsten Sinne führt unsere Weltanschauung fortführende prähistorische Kämpfe gegen Goliath! Das bedeutet, wir treten in der Arena gegen "das Leben" an !

Nur wozu?

Die Gewissheit das Leben als Partner zu wissen, eröffnet einer Gemeinschaft neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten.

Das Leben ist aktiv und in Bewegung, es existiert ungeachtet dessen - wer daran teilnimmt oder nicht.
Ebenso ist ein Mensch in seiner Passivität aktiv, seine Existenz ist nicht zu dementieren, obwohl er die Auslotung seiner Tiefen mit dem Leben verweigert.

Obwohl Einschränkungen dein Dasein bestimmen, ist das Ganzheitliche nicht zu verleugnen!

Falls Du Einschränkungen im Leben als Bürde betrachtest, hat dich lediglich die Muse "Transzendenz" noch nicht geküsst.

Sobald die Öffentlichkeit davon absieht "das Leben" als psychopatischen Richter zu erwählen, werden wir Gastgeber für transzendierendes Denken.

Befähige deine Sichtweisen sowie Perspektiven deine Begrenzungen aufzuheben. Dann schaffst du die Voraussetzung, zu verstehen, dass sogar dem kleinsten existierenden Molekül ein sehr gut funktionierendes System inne wohnt.

Legitimiere deine Freude im wert- und urteilsfreien beobachten.

Auch in den Momenten, in denen es dem Anschein tiefster Talfahrten gleicht. Momenten, in denen du Stillstand erfährst, manchmal sogar Handlungsunfähigkeit dich in Depressionen führen …

Mit einer Geburt entziehen sich unserem Bewusstsein die jeweils "individuellen Erfahrungsziele einer Inkarnation".

Wann entstehen Geschenkideen?
Meistens zu besonderen Anlässen, wie Geburtstagen, Hochzeiten, Geburten, Eröffnungen etc etc. Diese Geschenkideen gibt es natürlich auch bei Fehltritten, Entschuldigungen, Versöhnungen etc etc…

Nur stellt sich mir die Frage; Wie gehen wir mit Geschenken um, deren Anlass wir nicht deuten und oft ignorieren, weil es in unserer Definition nicht unter "Geschenk" fällt?!

Wir bauen im Laufe des Lebens Schienen, die meist untauglich für Lebensprüfungen sind. Somit verwehren wir uns die bereit stehenden Geschenke.
Durch das immerwährende Fehlinterpretieren berauben wir uns jeglicher Erfahrung unserer wahren Möglichkeiten.

Jetzt kommen die Transformationen ins Spiel.

Ich bezeichne ´mal unsere mitgebrachten "Erfahrungsziele" als Ableger unterschiedlicher Viren. Es ist Absicht, dass sie nicht sofort erkannt oder definiert werden können. Manche fungieren als Krankheitserreger, andere als Blockaden … wieder andere werden uns eine Zeitlang paralysieren.

Die signifikantesten Prägungen in unserer Entwicklung geschehen im 0.-8. Lebensjahr. In unserem entstehenden Selbstportrait spielen die Viren unserer Erfahrungsziele eine erhebliche Rolle. Sie arbeiten im Sinne der Verschleierung und Vernebelung. Unser wahres Selbst hat mit diesem Spiel keine Identifikation!

Die Viren empfinden Transformationen als einen willkommenen Wirt. Durch das permanente verändern sowie umformen kann es unerkannt in ein künstlich erschaffenes Labyrinth verschwinden.

Meines Erachtens ist das Labyrinth nicht die Herausforderung, sondern das Übersehen der eigenen informativen Viren.
Durch diverse Fehlinterpretationen werden Verzahnungen und bestimmte Abläufe nicht aufgehalten, jedoch der bestehende geistige Bewegungsmangel vehement verteidigt.

Einen ersten Auftakt zur geistigen Bewegung gibt die Aufdeckung von Dilemmata und Paradoxien!

Die Vielfalt an Menschen zeigt auch die Anzahl an Möglichkeiten von Dilemmata und Paradoxien. Das Portfolio kann sich sehen lassen!
Rekapituliere den Weg deiner individuellen Aufmerksamkeit; du wirst feststellen, dass du dich eher mit der Quantität von Verpackungen beschäftigst, anstatt mit ihren qualitativen Inhalten.

Nun erlaube deinem Denken einen Exkurs auf ein transzendentales Feld des "Übersteigens".

Transzendenz ist dasjenige, was jenseits menschlicher Erfahrung liegt und daher der theoretischen Erkenntnis unzugänglich ist. Ganz allgemein bezeichnet die Transzendenz das Überschreiten von Grenzen!

Förderliche Fragen trainieren dein Denken und erweitern deinen Horizont. Dadurch stehen deine Dilemmata & Paradoxien in einem ganz anderen Licht und ihre Essenz wird transparent.
Kausale Abläufe werden verstanden und die Wichtigkeit der weiteren Umstände der Situationen berücksichtigt. Durch dieses Training kann transzendierendes Denken erschaffen werden.

Für die agnostischen Weltanschauer; Sie werden die Möglichkeit transzendenter Prinzipien nicht bestreiten, sondern lediglich die prinzipielle Begrenztheit menschlicher Erkenntnis betonen!

Dann stelle ich für sie folgende Fragen:

1) Wie soll eine Heilung durch Transformation geschehen?
2) Was glaubst du wirklich zu transformieren?
3) Was erwartest du bei dieser Transformation?
4) Wie setzt sich deine transformierte Vorstellungskraft zusammen?
5) Was glaubst du durch Transformation besser gestalten zu können?

Jedoch kann ich auch transzendierende Fragen stellen:

1) Welches Symptom veranlasst dich zu Spontan-Heilung?
2) Welche Erfahrung führt dich immer sofort zur Generalüberholung deines Selbst?
3) Welch erkannter Virus entpuppte sich je zu deinem Feind?
4) Benötigst du Vorstellungskraft wenn du tatsächlich verstehst?
5) Entfaltung ist dein Naturell, welche Bedingung bringt dich in ihre Aktivität?

Die Lehrstühle in unserer Gesellschaft beziehen sich meist auf sehr " immanente" Denkweisen. Dies bezeichnet, dass das Vorhandene nur in den endlichen Dingen erklärbar ist.

Dein Idealismus ist die Bewegung in deiner begrenzten Gedankenzelle! Idealismus bezeichnet unterschiedliche Strömungen und Einzelpositionen, die Hervorheben, dass Wirklichkeit in radikaler Weise durch Erkenntnis und Denken bestimmt ist.Liegt es dann nicht nahe, sobald du dich in deinem Idealismus bewegst, große Fortschritte in deiner Entwicklung zu leisten? Die vermeintlichen Glücksgefühle deiner großen Transformation werden dessen Richtigkeit bestätigen!

Was du jedoch tatsächlich erreichst, ist lediglich eine Transzendenz-Resistenz!!!

Ein ungebetener Dauergast Namens "Unzufriedenheit" manifestiert sich in dein Emotionshaus, lethargisch bewegt es sich durch deine Zellen und hinterlässt eine Spur von Hoffnungslosigkeit.

Nun nochmal eine Grundsatzerklärung für alle Lektionsverweigerer …

Deine Lektion ereilt dich immer auf dem Weg deiner fehlgeschlagenen Transformation, weil du ihr entgehen wolltest. Dadurch aktivierst du die kalte Umarmung deiner Unzufriedenheit, und diese paralysiert deine geistige Beweglichkeit.

Stelle dir einen Bauernhof vor; du hast 1000 Hühner…

Eines davon ist von einem Virus befallen …

Bist du wirklich gewillt dieses Huhn zu transformieren? So tun als ob es keinen Virus hätte? Verifizierst du es als gesund, nur weil du ein paar Maßnahmen ergriffen hast? Obwohl du nicht mal herausgefunden hast … welche Botschaft der Virus enthält … oder was es bei Missachtung vernichten oder zum Stillstand bringen kann? Bist du bereit für eine Nachlässigkeit dein Gesamtes zu opfern?

Dieses eine Huhn kann auch die Botschaft enthalten, dass du sehr begrenzt im Denken bist … deine Möglichkeiten im "Übersteigen" noch nicht erkannt und deine Bestimmung etwas anderes bereithält. Du durch dieses eine Huhn aufgefordert wirst, in deinem Horizont deine Grenzen aufzuheben …

Verstehe, dass du durch Selbstzweifel nur noch mehr an Dingen sowie Menschen festhalten wirst. Solange du deinen Selbstzweifel nicht verstehst, werden die dazugehörigen Transformationen wenig sinnvoll sein.

Durch das Erlernen von Transzendenz heben sich die geistigen Grenzen auf und ermöglichen ein Verstehen für die Dienlichkeit des Ablegers und kann somit losgelassen werden.

Definiere dein Dilemma: Wie gestaltet sich dein Dilemma von damals zu heute? Welche Rollen hast du vergeben? Was wird und wurde durch wen getan?

Ziel deines Dilemmas: Wie soll es aussehen? Verteilst du noch die Rollen oder gestaltet es sich autonom? Wer macht dann was?

Was ist der Gewinn deines Dilemmas: Wer hat davon welchen Nutzen?

Was sind die Ressourcen deines Dilemmas: Welche Ressourcen halten dich im Virus? Benötigst du Ressourcen?

Welchen Aktionsplan hat dein Dilemma: Welcher Vereinbarung von Handlungsschritten beugt sich dein Dilemma? Welche Kriterien bevorzugt dein Dilemma zur Überprüfung ihrer Zielerreichung?

Welche Transformation erfährt dein Dilemma: Wie sieht die Umsetzung davon aus?