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Gästebuch

Walter
Sonntag, 29 Juni 2008

Es war eine Reise in ein fernes Land, und doch war es mir gleich so nah. Herzklopfen. Das erste Licht bei der Fahrt zum Hotel, es kündete mir an, was auf mich wartete. Der Weg führte vorbei an sanften, weichen Hügeln, bizarren Felsen und dunklen Schluchten. Mit zittrigen Knien schritt ich in dieser Woche oft ins Unbekannte, mein Hals wie zugewachsen. Wohin geht es? Wo bin ich überhaupt? In diesem unsicheren Terrain warst du, Samara, ein kundige Führerin. Hast mich mit deiner Liebe hindurch geschubst, wenn ich störrisch nicht wollte. Mich geduldig geleitet, bis ich den nächsten Schritt auf dem Pfad wagte.

Eine Überraschung, eine Inspiration. Der Weg ging weiter, auch wenn ich nicht mehr für möglich hielt. Meine Verwirrung eröffnete mir neue Möglichkeiten. Meine Unsicherheit führte mich auf den Pfad des Herzens. Das vielfältige Essen, Lachen, Geschichten und Spaß. Ich fühlte mich lebendig, dabei. Fülle so zu leben, neu für mich.

Illusionen zerplatzten und machten Erfahrungen Platz. Erfahrungen, die mein Herz ersehnte, aber ich mich vor Kappadokien nicht traute, wirklich daran zu glauben. Und wenn ich meiner Intuition vertraute, eröffnete sich mir die Welt in Farbe.

Ich erlebte, dass den Pfad des Herzens zu gehen einfach ist, wenn ich mir nicht selbst im Weg stand: bewusst sein, teilnehmen, im Gefühl sein, wach sein für die Zeichen. Es einfach tun. Aufgaben erfüllen, mitdenken. Und wenn ich stolpere, aufstehen und weitergehen.

Ich habe einen Geschmack bekommen in Kappadokien von dem, wie sich wirkliches Leben anfühlt. Das rote Licht der untergehenden Sonne strahlte in mir und ich spürte, dass mein Herz auf den Ruf des Adlers geantwortet hat. Ich bin auf dem Weg.

In Liebe
Walter



helene
Sonntag, 29 Juni 2008
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Meinen Weg gehen, mit einem Wegweiser, der mir die Richtung zeigt, und einem Team, das mich begleitet, so hebte ich erwartungsvoll und gespannt ab mit dem ßugzeug Richtung Kappadokien.
Der Weg forderte mich dort heraus, den Wert des Teams zu erkennen, im Vertrauen und in der Achtsamkeit zu bleiben, die Liebe und die Tiefe der Beziehung zu Samara und ihr Führen zu sehen und zu schätzen.

In der Begegnung mit diesem Land, spürte ich die Verbundenheit und die Liebe. Ich begegnete den Menschen, berührte die Höhlen mit meinen Händen, meinen Fingern, und spürte die neue Dimension, die Zartheit und die Kraft, die Stille und die Dynamik und lauschte auf ihre Stimmen und Öauf meine Stimme, die aus mir kam, aus meinem Innern, aus meiner Seele, meinem Herz.

So stand ich da mit offenen Herzen, als ich den Adler sah, der mit Leichtigkeit seine ßügel ausbreitete, über das große Tal von Goreme ßog und mich auf seine Schwingen mitnahm.

Der Adler tauchte wieder auf, als die Sonne unterging, der Regenbogen in all seinen Farben für uns leuchtete und der Wind und der Regen meinen Körper und meine Seele berührten. Da wusste ich, dass ich diesen Weg weitergehe, und mit Vertrauen, Achtsamkeit und Liebe dem Pfad des Herzens folge und ich dabei begleitet und inspiriert werde.

In Liebe und Verbundenheit
Helene

Kathrin
Freitag, 27 Juni 2008
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Kappadokien: es geht los: der ßieger startet, wie ein Vogel, der die ßügel ausbreitet, ein paar Schläge, und er hebt ab. Kribbeln im Bauch, daß ein Feuer entfacht. Auf zu fremdem Ufern. Eine Träne glitzert im Auge, ein kurzer Schmerz. Der kaum da, einfach weiterzog. Was war das? Ich weiß es nicht. Lächelnd sage ich zu mir, wer wenn nicht du weiß es - ich verabschiede mich, um unbekanntes Land für mich zu entdecken und immer wieder mir darin zu begegnen.

Und ich wurde willkommengeheißen von einem zauberhaften Land, herzlichen Menschen, einer vielgesichtigen Landschaft und ihren Tieren, mannigfaltige Aromen und Düfte, Sonne, die wandelbare, Wind, der sanft mein Gesicht streichelt, auch Kopfnüsse verteilt, mich durchpustet, wenn er zornig ist, Zeit die vergeht und doch stillsteht. ‹berall sah ich mich, gespiegelt, spiegelnd, berührt, inspiriert, ausprobieren, einlassen, überlegend, sterbend... neu geboren zu sein... im Tanzen... es zu tun, ohne wenn und aber. Ein Gefühlsblumenstrauß von Aufregung, ein bis zum Hals schlagendes Herz, Freude, Lust, Liebe, ein Gefühl von Weite und Freiheit, der Funken schlug, die überspringend aufgefangen, sah ein Leuchten in den Augen meiner Reisegefährten; eine Brücke war geschlagen. Weitere folgten... zu Samara und zu mir selbst: ich tanze mit dem Leben, wie der Wind, der mit den Bäumen, dem Regen, der Sonne tanzt. Selbst der Adler, der uns auf unserer Reise begleitete, tanzt mit der Luft, dem Wind. Begegnungen bringen neue Melodien und Tanzbewegungen ein.

Brücken - sie haben mir geholfen, mich meinen Begegnungen auf der Reise immer wieder zu stellen, meine Gefühle beim Namen zu nennen und Grenzen zu setzen und zu erkennen.

Ich ging den Weg des Derwisch, auf dem Herzensweg... eine Reise des Abschiednehmens und des Willkommenheißens - ein Zuhausesein.

Kathrin


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